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Mountainbiker willkommen!

Die Umgebung des Hauses Reimann

Die Bergstadt Altenau im Oberharz

Bild/Grafik: Ortsansicht Altenau
Bild/Grafik: Altenau Konzertgarten
Bild/Grafik: Altenau Therme

Bergleute aus dem Erzgebirge besiedelten im 16. Jahrhundert nach und nach das heutige Altenau. 1617 erhielt der rasch angewachsene Ort seine Bergfreiheiten und Stadtrechte. Die Altenauer Brauerei als letzte ihrer Art im Oberharz produziert seit jenen Tagen bis heute bestes auf Hopfen und Malz. Vom Ufer der Okertalsperre auf 420m bis hinauf auf die Höhen des Bruchbergs auf 927m liegt Altenau in 5 Tälern eingebettet zwischen Wäldern, Wiesen und Wasser. Die Bergwerke sind längst geschlossen. Heute ist Altenau einer von nur vier Heilklimatischen Kurorten in Niedersachsen mit 2.000 Einwohnern.

Die Stadt hat ihren Gästen einiges zu bieten: Mit der Kristall Saunatherme “Heißer Brocken” ist das gesündeste Soleheilwasser Niedersachsens in den Ort gekommen. Das Prädikat “Heilklimatischer Kurort” belegt staatlicherseits, daß diese Orte über Deutschlands bestes Klima verfügen. Nach seiner letzten Erweiterung hat sich der Kräuterpark mit Gewürzgalerie und Gewürzpagode zu Europas größtem Kräuterpark entwickelt. Zuguter letzt wurde die “Oberharzer Wasserwirtschaft” von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Neben diesen großen Highlights wird den Gästen noch einiges mehr geboten. Das Waldschwimmbad Okerteich, das zu den Anlagen des Weltkulturerbes “Oberharzer Wasserwirtschaft” gehört, lädt von Mai bis September kleine und große Wasserratten ein. Wer es ein paar Nummern größer haben will, nutzt die Möglichkeiten der Okertalsperre mit Schwimmen, Surfen, Rudern oder Paddeln. An der Küste von Altenau hält Norddeutschlands höchstgelegener Ausflugsdampfer.

Im Winter heißt es “Ski & Rodel gut”. Die Skiwiese Rose mit ihren beiden Liften, der Skilift am Rinderkopf im Altenauer Ortsteil Torfhaus oder das Skialpinium im Nachbarort Schulenberg bieten gute Voraussetzungen für Abfahrtski und Snowboard. Für Langlauffans sind rund um Altenau Loipen verschiedener Schwierigkeitsgrade gespurt.

Nordic Walking Freunde kommen im DSV Nordic Walking Aktiv Zentrum auf ihre Kosten. Rund 60km ausgeschilderte Rundwege quer durch die Oberharzer Wälder können vom Startpunkt am Heilklima-Portal an der Therme abgelaufen werden. Dort beginnen auch die speziellen Heilklima-Wanderwege. 12 Rundwanderwege auf 105km führen gezielt mitten hinein zu den interessantesten Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes “Oberharzer Wasserwirtschaft”.

Für Mountainbiker ist die Volksbank Arena Harz vom Startpunkt Altenau mit ihren Trails Pflicht.

Und wer von Altenau hinauf auf Norddeutschlands höchstem Berg, den Brocken, will, der kann den Brockenbus bis Torfhaus nutzen oder er nimmt gleich seinen Besen und fliegt entlang des Harzer-Hexen-Stiegs auf den Gipfel.

Der Oberharz und umzu

Bild/Grafik: Altenau Okerteich
Bild/Grafik: Blick auf die Innerstetalsperre

Der Oberharz ist eine faszinierende subalpine Bergwelt mit dichten Wäldern, klarem Wasser, blühenden Bergwiesen und schaurigen Hochmooren. Auf dem wasserundurchlässigen Untergrund des Bruchberges bei Altenau liegen bis zu fünf Meter hohe Moorschichten. Sie bilden besonders nach Sommergewittern und der Schneeschmelze einen riesigen Wasserspeicher, dem die Oker entspringt. Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge gipfelt in den 1141m hohen Brocken.

Folgen Sie den Spuren Goethes und ersteigen Sie den Brocken. Wenn Sie lieber fahren wollen, dann nutzen Sie die dampfbetriebene Brockenbahnn oder Ihr fußbetriebenes Mountainbike, denn anders kommen Sie nicht auf den Gipfel.

Der Nationalpark Harz bietet seinen Besuchern einen Einblick in den Urwald von Morgen. Ranger führen in die wiedergewonnene Wildnis. Am Luchsgehege an der Rabenklippe können Sie die scheuen Tiere bei der Fütterung beobachten.

Wer das UNESCO-Weltkulturerbe “Oberharzer Wasserwirtschaft” untertage erleben will, der ist im 19-Lachter-Stollen in Wildemann oder in der Grube Samson in St. Andreasberg genau richtig. Einen Überblick über die Montangeschichte verschafft das Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld, Deutschlands ältestes Museum dieser Art.

Noch mehr Weltkulturerbe gibt es in der Kaiserstadt Goslar. Die dortige historische Altstadt mit ihrer Kaiserpfalz, schmalen Gassen und mächtigen Wehrtürmen wurde zusammen mit dem Erzbergwerk Rammelsberg ebenfalls von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen.

Mondäne Bäderkultur finden Sie in Bad Harzburg. Schlendern Sie durch die Bummelallee und besuchen Sie das Palmenhaus. Und einmal im Jahr heißt es “Hut auf”. Dann ist wieder die spannende Galopprennwoche auf der Pferderennbahn am Weißen Stein.

Zeitreisende sollten die Tropfsteinhöhle bei Bad Grund oder die Einhornhöhle bei Scharzfeld nicht verpassen. Sie reisen dort in die Zeit zurück, wo der Harz noch an einem tropischen Meeresstrand lag und anstatt Fichten und Tannenzapfen Palmen und Kokosnüsse wuchsen.